Cotte

Sep 27, 2015

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Die Cotte war das Überbekleidungsstück, bestand häufig aus Wolle oder Leinen und konnte verschiedenst gefärbt sein. Getragen wurde die Cotte über einem ähnlich geschnittenem Kleidungsstück, welches meist als Untercotte (auch Leibhemd) bezeichnet wird. Das Untergewand ist dabei etwas länger (Richtung Knie) als das Obergewand und oft aus naturbelassenem Leinen gewesen. Die Länge des Kleidungsstückes variierte je nach Verwendungszweck. Während die arbeitende Bevölkerung aufgrund Ihrer Tätigkeit gezwungen war kürzere Kleidung zu tragen, trug der Adel und die Geistlichkeit längere, teils bis zu bodenlange Kleidung.

Um sich vernünftig bewegen zu können, müssen Reit- bzw. Gehschlitze verwendet oder sogenannte Geren, also dreieckige Keile von der Hüfte bis zum Saum, eingesetzt werden.

Grundsätzlich waren kräftige Farben schwieriger und damit teurer herzustellen als weniger kräftige Farben.

Die Wittelsbacher Ritter e.V.